Montag, 1. September 2014

Zeit für Rückblicke



Morgen kommt ein neuer Himmel

Hardcover
14,99 Euro
ISBN: 978-3-8105-1330-4

Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen. 
Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt.

Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen?
Wer tröstet uns bei Liebeskummer?
Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen?

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung.
Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten. 

Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film. 

Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern …
Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?





Wie war mein Leben, meine Ziele als Teenager? Habe ich auch von diesem oder jenem geträumt? Wann habe ich meine Träume beiseite gelegt und bin erwachsen geworden? Wann fing ich an mich so sehr zu verändern, dass all das Gute in mir verloren gegangen ist? Für mich ist das jetzt vielleicht nicht unbedingt relevant, denn das Leben was ich eingeschlagen habe, ist wahrscheinlich noch besser und schöner als ich es mir mit 14 erträumt habe. Brett, unsere Protagonistin von "Morgen kommt ein neuer Himmel" hat sich und ihrer Träume komplett aus den Augen verloren. Es lag nicht daran, das ihre Mutter todkrank wurde und Brett sich bis zum Ende liebevoll um sie gekümmert hat, sondern daran, das ihre Mutter Brett als ganze Person angesehen hat. Brett, die sie mit 14 war und deren Potential nun verschenkt wurde. Brett hat sich einfach verändert und ist zwar immer noch eine liebenswerte Person, soweit ich es als Leserin einschätzen kann, aber nachdem sie anfängt die Liste, die ihre Mutter ihr als Auftrag gegeben hat zu erfüllen, bevor sie ihr Erbe antreten kann, verändert sich Brett und ich fand sie äußerst sympathisch. Natürlich klingt die Liste auf den ersten Blick hin wirklich albern und unerfüllbar, aber je mehr sich Brett damit beschäftigt, umso mehr Sinn bekommt sie. Insgesamt hat sie ein Jahr Zeit und es wird jede Menge Veränderungen geben, das ist gewiss.
Wo am Anfang nur Trauer ist um den Verlust des geliebten Menschen, entwickelt sich nach und nach eine für mich sehr kostbare Story. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und in mich aufgesogen. Natürlich ist es Kitsch und Schmalz, aber manchmal ist es eben genau das, was ich in dem Moment brauche. Völlig logisch, wer der Burberry Mann ist, dem Brett unbewusst und bewusst immer wieder begegnet. Völlig klar, das sie den einen oder anderen inneren Kampf gewinnen kann, dennoch gibt es viele positive und schmerzliche Überraschungen, die  "Morgen kommt ein neuer Himmel" zu einem für mich außergewöhnlich schönen Buch machen konnten. 
Von mir eine Leseempfehlung an ein Buch mit ganz vielen Ecken und Kanten, aber eben so, wie das Leben auch spielt, denn es herrscht nun einmal eindeutig nicht jeden Tag Friede, Freude, Eierkuchen. Für Brett wird es viele Veränderungen geben und ich denke, das sich ihre Mutter wirklich gute Gedanken um ihre Tochter gemacht hat, denn als Firmenchefin wäre Brett sicherlich nicht geeignet gewesen. So wie ihre Mutter sie gesehen hat als Teenager ist es genau die Position, die Brett einnehmen sollte und dadurch nur gewinnen konnte. 







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen